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Newsletter Kommunen innovativ

Newsletter Kommunen innovativ
Nachhaltige Strategien für Kommunen und Regionen im Wandel
Ausgabe 01/2021

Ein voller Erfolg: Über einen Zeitraum von sechs Wochen, in sieben Veranstaltungen, mit 49 Referent*innen und 1.250 Zuhörer*innen beleuchtete die Herbst-Konferenz 2020 die Frage "Was macht Kommunen innovativ?". Nach dem Auftakt, bei dem Harald Welzer, Gesine Schwan, Ortwin Renn, Stefan Siedentop und Uwe Schneidewind unterschiedliche Perspektiven auf die kommunale Innovationsfähigkeit beleuchteten, folgten sechs themenspezifische Veranstaltungen zu innovativen Ansätzen der ersten beiden Förderphasen von "Kommunen innovativ". Es wurde den Fragen nachgegangen, wie Kommunen "Experimente wagen!" und wie sie mithilfe neuer Organisationsformen und Finanzierungsinstrumenten "Daseinsvorsorge sichern!" können. Wie Stadtzentren und Ortsteile gestärkt werden können, wurde unter dem Titel "Innen entwickeln!" diskutiert und mit "Allianzen bilden!" ging es um Ansätze, die Zivilgesellschaft aktiv in die Gestaltung der Kommune einzubinden. Wie vielfältig die Stadtgesellschaft ist und welche Chancen sich daraus ergeben, wurde bei "Vielfalt leben!" beleuchtet. Abschließend wurde bei "Interkommunal agieren!" deutlich, wie wichtig es ist, eine Vertrauenskultur in der Region aufzubauen, um gemeinsame Strategien und Instrumente umzusetzen.

Die spannenden Vorträge und Praxisimpulse stehen allen Interessierten als » Videodokumentation der Herbst-Konferenz zum Nachsehen und -hören auf der "Kommunen innovativ"-Webseite zur Verfügung.

Neben diesen Vorträgen finden Sie mittlerweile knapp 90 weiterführende Beiträge zu den Ergebnissen und neu entwickelten Instrumenten der 30 "Kommunen innovativ"-Verbundvorhaben auf der » "Kommunen innovativ"-Ergebniswebseite. Lassen Sie sich von den Erfahrungen und Erkenntnissen inspirieren und finden Sie passende Lösungsansätze für Ihre Kommune.

Die ersten beiden Runden von "Kommunen innovativ“ sind nun fast abgeschlossen. In der Rubrik "Im Gespräch" blicken wir mit drei Projektvertreter*innen zurück und fragen, was nach Projektende in den Kommunen langfristig verankert werden konnte und welche Schlussfolgerungen die Beteiligten aus den Erfahrungen in einem transdisziplinären Forschungsprojekt ziehen. Einschätzungen aus der Praxisperspektive geben die Verbundvorhaben "KuDeQua", "Flächenmanagement" und "WEBWiKo". In diesem Jahr starten darüber hinaus zwölf neue Vorhaben in der dritten Runde von "Kommunen innovativ“ und erarbeiten Lösungen für drängende kommunale Herausforderungen – mehr dazu im nächsten Newsletter.

Wie immer finden Sie auch in dieser Ausgabe des Newsletters Hinweise zu aktuellen Publikationen und Veranstaltungen rund um die Themen des demografischen Wandels.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen – und bleiben Sie innovativ!

» Neuigkeiten aus dem Netzwerk „Kommunen innovativ“

» Aktuelles aus Forschung und Praxis

» Neuigkeiten aus dem Begleitvorhaben KomKomIn

» Im Gespräch: Projektende – Was bleibt?

» Publikationen

» Termine

"KoDa eG": Abschlussveranstaltung zu "Bürgergenossenschaften"

Lessons Learned aus Sicht der Wissenschaft und Praxisbegleitung: Zum Abschluss des Projekts "KoDa eG" blickten die Beteiligten auf die gewonnenen Erkenntnisse zurück. Ihr Fazit: Bürgergenossenschaften können eine geeignete Form zur Bewältigung von Fragen der Daseinsvorsorge sein. » weiterlesen
Logo Abschlussveranstaltung
"LAZIKN2030": Broschüre und Toolbox veröffentlicht

Zum Abschluss des Forschungsvorhabens "LAZIKN 2030" ist eine Toolbox entstanden. Sie enthält Hinweise zum Umgang mit Zielkonflikten der Nachhaltigkeit sowie Impulse für eine nachhaltige kommunale Entwicklung. Adressat*innen sind primär Vertreter*innen der Kommunen sowie Verantwortliche und Lehrkräfte aus dem (außer-)schulischen Bildungsbereich. » weiterlesen
Titelbild Veröffentlichung
"IN²": Integration in ländlichen Regionen

Das Verbundvorhaben "IN²" verknüpfte die Themen "Integration von Zugewanderten" und "Demografischer Wandel". Die Projektpartner untersuchten Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen für ein dauerhaftes Bleiben der Zugewanderten in ländlichen Regionen. Die Ergebnisse sind in vier praxisnahen Broschüren zusammengefasst.
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Landschaft
"Smarte.Land.Regionen" ausgewählt

Mit dem Modellvorhaben "Smarte.Land.Regionen" unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) einzelne Landkreise bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Lösungen im ländlichen Raum und verfolgt damit das Ziel, Lebens- und Arbeitsumfeld in diesen Regionen attraktiv zu halten. Sieben Modellregionen wurden ausgewählt und erhalten für die Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategie jeweils eine Förderung in Höhe von bis zu einer Millionen Euro.
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Grafik Smarte.Land.Regionen
Wachsen oder Schrumpfen?

Eine neue Karte des BBSR veranschaulicht die regional unterschiedlich ausgeprägten Entwicklungsprozesse von Städten und Gemeinden. Um räumliche Gerechtigkeit und gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen, setzt beispielsweise das "Netzwerk Daseinsvorsorge" Impulse für die lokale und regionale Daseinsvorsorge. » weiterlesen
BBSR-Kartenausschnitt
Die Neue Leipzig-Charta

Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020 wurde die Neue Leipzig-Charta verabschiedet. Die Charta dient als Leitbild für eine nachhaltige Entwicklung der Städte und Gemeinden in Europa und steht für eine integrierte Stadtentwicklungspolitik. Im Fokus steht eine stärkere Gemeinwohlorientierung – dazu gehören verlässliche öffentliche Dienstleistungen der Daseinsvorsorge sowie das Bemühen, Benachteiligung auf sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Ebene zu verringern. » weiterlesen
Titelblatt Neue Leipzig-Charta
FONA-Strategie: Forschung für Nachhaltigkeit

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zielt mit der neuen FONA-Strategie auf den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit durch Forschung und Innovation. Entlang dreier strategischer Ziele mit Fokus auf die Klimaziele, Lebensräume und Ressourcen sowie gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung, sollen unter dem Motto "Wissen, wie Zukunft geht" neue Erkenntnisse gewonnen werden. Es geht aber auch darum, diese anzuwenden und Forschungsergebnisse schneller in die Praxis zu bringen. » weiterlesen
Symbolbild FONA-Strategie
Regierungsbericht: "Entwicklung ländlicher Räume"

Der dritte Bericht der Bundesregierung zur ländlichen Entwicklung stellt die Situation und Entwicklung ländlicher Räume sowie die hierfür eingesetzten bundespolitischen Maßnahmen umfassend dar. Ziel der Maßnahmen ist es, wettbewerbsfähige ländliche Räume mit guten Arbeitsplätzen, einer erreichbaren Grundversorgung, bedarfsgerechten Infrastrukturen und Mobilitätsangeboten zu schaffen. » weiterlesen
Titelblatt Entwicklung ländlicher Räume
Studie "Vielfalt der Einheit"

Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung bleibt die Bundesrepublik ein Land der vielfältigen Gegensätze oder gegensätzlicher Vielfalt. Wo unterscheiden sich die Regionen (noch), wo haben sie sich angeglichen und wo entwickeln sie sich vielleicht auch auseinander? Diese Fragen beantwortet die neue Studie des Berlin-Instituts und beleuchtet Unterschiede, Angleichungstendenzen und Entwicklungsperspektiven der Regionen in Deutschland.
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Titelblatt "Vielfalt der Einheit"
Deutscher Demografie Preis 2021

Die besten Ideen sind gefragt! Ob betriebliche Maßnahme, Produkt, Dienstleistung oder Netzwerk: Der Deutsche Demografie Preis zeichnet Menschen und Organisationen aus, die Demografie antizipieren, vorausdenken und vorangehen – und so die Zukunft aktiv gestalten. Bewerben Sie sich noch bis zum 31. März 2021. » weiterlesen
Einladungsflyer Deutscher Demografie Preis 2021
Call for Abstracts: DFNS 2021

Auf dem Dresdner Flächennutzungssymposium (DFNS) werden aktuelle Entwicklungen der Flächenpolitik, des Flächenmanagements sowie Möglichkeiten einer nachhaltigen Entwicklung von Städten und Gemeinden diskutiert. Bringen Sie Ihre Forschungsergebnisse aus Wissenschaft oder Praxis ein! Frist für die Einreichung des Abstracts für einen Vortrag, Poster oder Workshop ist der 3. Mai 2021. » weiterlesen
Einladungsflyer DFNS 2021
Das war sie: Die Herbst-Konferenz 2020

Die Herbst-Konferenz 2020 der BMBF-Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" ist zu Ende: sechs Wochen, sieben Veranstaltungen, 49 Referent*innen, mit knapp 800 Anmeldungen und 1.250 Zuhörer*innen aus allen Verantwortungsbereichen für die Zukunft innovativer Kommunen. Gewinnen Sie einen Eindruck von den vielfältigen Aktivitäten und Erkenntnissen aus der Fördermaßnahme über die Video-Dokumentationen!
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Szene Herbstkonferenz
Ergebnisse & Lösungen aus "Kommunen innovativ"

Sie suchen Anregungen oder Hilfestellungen für eine zukunftsfähige Entwicklung Ihrer Kommune? Lassen Sie sich von den Erfahrungen und Erkenntnissen der 30 "Kommunen innovativ"-Verbundvorhaben inspirieren. Die Ergebnisse der Fördermaßnahme sind in bisher knapp 90 Beiträgen auf der "Kommunen innovativ"-Ergebniswebseite veröffentlicht. » weiterlesen
Grafik Nachhaltige Stadtentwicklung
Fachforum "Digitalisierung – Stellschraube einer bedarfsgerechten Flächenpolitik?"

Welchen Beitrag kann die digitale Transformation für eine nachhaltige Flächen- und Siedlungspolitik im ländlichen Raum leisten? Drei "Kommunen innovativ"-Verbundvorhaben berichteten von ihren Erkenntnissen und diskutierten online gemeinsam mit den rund 250 Teilnehmer*innen des Fachforums bei dem 14. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung. » weiterlesen
Szene Fachforum
Veranstaltungsreihe "Zivilgesellschaft & Amt: Gemeinsam stark vor Ort"

Im Frühjahr und Herbst 2021 bringt die Heinrich-Böll-Stiftung Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft und Kommunen zusammen und beleuchtet Impulse und innovative Ansätze für deren zukünftiges Zusammenspiel. Ausgewählte Verbundvorhaben aus der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ werden sich in die Veranstaltung einbringen und von ihren Erkenntnissen, Erfahrungen und den neuen Ansätzen um Zivilgesellschaft vor Ort zu stärken, berichten.» weiterlesen
Symbolbild
DStGB Dokumentation "Kommunen innovativ"

In der DStGB Dokumentation Nr. 157 werden ausgewählte Verbundvorhaben und deren Ergebnisse entlang von vier "Kommunen innovativ"-Kernbotschaften präsentiert. Die Themen Daseinsvorsorge sichern, Vielfalt leben, Allianzen bilden und Innen entwickeln standen im Fokus. Sie geben hilfreiche Ideen und Anregung für eine zukunftsfähige kommunale Entwicklung. » weiterlesen
Titelblatt Dokumentation
"Kommunen innovativ erhalten" – Memorandum verabschiedet

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung der "Kommunen innovativ" Herbst-Konferenz am 28.10.2020 verabschiedeten die 30 Verbundvorhaben ein gemeinsames Memorandum mit dringendem Appel: Sie richten an die Ressorts des Bundes und der Länder die Aufforderung, eine Allianz zu bilden, um die Kommunen zu unterstützen, ihre Zukunftsaufgaben mit innovativen Ansätzen erfüllen zu können. Denn "Kommunen innovativ" zeigte, dass ein neu geschaffener Freiraum für Experimente hervorragend helfen kann, um kreative Impulse zu setzen und notwendiges Know-how sowie notwendige Personal- und Sachmittel in die kommunale Entwicklung einzubringen. » weiterlesen
Foto Memorandum
Die zweite Phase der "Kommunen innovativ"-Fördermaßnahme endete 2020 – Zeit zu reflektieren, was nach Ablauf der Projektförderung in den Kommunen bleibt. Wir haben die Verbundvorhaben "KuDeQua", "Flächenmanagement" und "WEBWiKo" gefragt, welche Erfahrungen sie als Praxispartner gemacht haben und welche langfristigen Ergebnisse in ihren Kommunen durch die Arbeit in der Fördermaßnahme verankert werden konnten. Grafik-logo KomKomIn
Michaela Bonan ist Leiterin der Dortmunder Koordinierungsstelle "nordwärts" und Projektleiterin des Verbundvorhabens "KuDeQua". Matthias Riepe arbeitet für die Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft mbH (oleg) und ist Projektmitarbeiter im Projekt "Flächenmanagement". Benjamin Möller ist im Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen e.V. tätig und leitete das Projekt "WEBWiKo".

Frau Bonan, Herr Riepe und Herr Möller, wie hat das Projekt Ihre Kommunen verändert? Wie werden die neuen Ansätze und Instrumente langfristig vor Ort verankert?

Michaela Bonan – "KuDeQua": Die Stadt Dortmund konnte in zweierlei Hinsicht von den Erkenntnissen und den im Projekt entwickelten Instrumenten profitieren: Zum einen in Hinblick auf den Wissensaufbau sowohl bei städtischen Mitarbeitenden wie auch den Bürger*innen. Etwa durch einen im Projekt entwickelten » "Wegweiser Quartiersentwicklung" oder eine interaktiv angelegte Veranstaltungsreihe zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen. Zum anderen hat die Stadt auf Basis der Erkenntnisse des Projektes zusätzliche Beratungsangebote für Gründer*innen geschaffen und bereits im Oktober 2020 eine Stelle für eine Quartierskoordination in Dortmund Marten eingerichtet. Ein im Projekt entwickeltes Konzept für einen multifunktionalen Raum soll außerdem in Zukunft durch die Wirtschaftsförderung Verstetigung finden.

Matthias Riepe – "Flächenmanagement": In unserem Projekt wurde ein Brachflächenkataster aufgebaut und ein » "Frühwarnsystem Unternehmensnachfolge" entwickelt. Die Umsetzung und Verstetigung dieser Projektbausteine sind stark von der Person eines "Kümmerers" abhängig. Hierfür wurde bei der oleg eine unbefristete Stelle geschaffen. Das Kataster wird auf Grundlage von Zeitungsberichten, Eigentümeransprachen und gezielten Erfassungen fortlaufend gepflegt. Das Frühwarnsystem wird im Zwei-Jahres-Rhythmus aktualisiert, sodass die Datengrundlage für eine aktive Nutzung stets gegeben ist.

Benjamin Möller – "WEBWiKo": Die Projektergebnisse aus "WEBWiKo" brachten uns als Region und den Kommunen in der Region Bremen neue Erkenntnisse. Die nutzerfreundlichen neuen digitalen Werkzeuge (Monitoring-Instrumente) haben das Interesse der Kommunen an » kleinräumigen Bevölkerungsdaten befördert. Vielfach wird uns von den Nutzer*innen gespiegelt, dass die visuell aufbereiteten Daten sich insbesondere für die Kommunikation mit der Kommunalpolitik eignen. Die digitalen Werkzeuge werden nun auf das gesamte Gebiet des Kommunalverbunds ausgerollt und in der Region verankert. Damit wird bundeslandübergreifend ein gemeinsamer Datenraum aufgebaut, der auch vergleichende und interkommunale Analysen stark vereinfacht oder teilweise überhaupt ermöglicht.

Zum Abschluss Ihres Projekts – beschreiben Sie uns doch bitte eine wesentliche Erfahrung aus der Arbeit der letzten drei Jahre. Was haben Sie gelernt und was würden Sie anderen Kommunen in transdisziplinären Projekten auf den Weg geben?

Michaela Bonan – "KuDeQua": Für die Entwicklung einer gemeinsamen "Identität" innerhalb des Projekts war besonders die Vor-Ort-Arbeit in den Quartieren sehr bereichernd. Hier lösen sich zugeteilte Rollenverständnisse teilweise gänzlich auf: Für die Menschen vor Ort gibt es eben nicht "die Wissenschaftler*innen“ oder "die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung", sondern lediglich "die Menschen vom Projekt KuDeQua". Dies stärkt das interne Wir-Gefühl, was natürlich auch wieder dem Projekt zu Gute kommt. Dies erfordert allerdings von allen Seiten ein sich-darauf-einlassen sowie den Wunsch nach einer wertschätzenden Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Hierbei sollten natürlich aber nicht die unterschiedlichen Interessenlagen der einzelnen Projektpartner*innen außer Acht gelassen werden.

Matthias Riepe – "Flächenmanagement": Im Projekt übernahm mit der oleg eine Wirtschaftsförderung und kein Forschungsinstitut die Verbundkoordination. Daher zeichnete sich das Vorhaben durch einen sehr starken Praxisbezug aus. Zugleich brachte die Zusammenarbeit mit dem Forschungspartner neue und wichtige Impulse für die Umsetzung des Projektes. Nach unserer Erfahrung ist es zentral, die richtigen Partner für das Projekt zu finden und deren verschiedene Sichtweisen so in das Vorhaben einzubeziehen, dass sie das Projekt bereichern.

Benjamin Möller – "WEBWiKo": Forschung und Praxis sprechen häufig unterschiedliche "Sprachen", sie haben verschiedene Begriffswelten, Herausforderungen und Erkenntnisinteressen. Es ist hilfreich, diese Unterschiede transparent zu machen und Zeit für die nötige wechselseitige "Übersetzungsarbeit" einzuplanen. Für uns war es beispielsweise sehr wichtig, dass wir gemeinsam Werkzeuge entwickeln, die im Alltag der Praxispartner ganz konkreten Anwendungsbezug haben – gleichzeitig aber für die Forscher*innen und Entwickler*innen "machbar" im Rahmen des Projektes bleiben.

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In dieser Rubrik finden Sie sowohl aktuelle Publikationen zum Thema demografischer Wandel, nachhaltige Entwicklung und innovative kommunale Strategien, als auch Publikationen, die im Rahmen der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ erscheinen.

Policy Paper: Weniger Handlungsspielräume trotz besonderer Leistungen. Coronakrise führt zu wachsender Unsicherheit und Schwächung zivilgesellschaftlicher Strukturen.
Stifterverband (Hrsg.) (2021) » weiterlesen
DStGB Dokumentation No. 157: Kommunen innovativ. Ansätze für eine zukunftsorientierte Entwicklung von Städten und Gemeinden
Deutscher Städte- und Gemeindebund (Hrsg.) (2020) » weiterlesen
Wechselwirkungen von Mobilität und Raumentwicklung im Kontext gesellschaftlichen Wandels
Reutter, Ulrike / Holz-Rau, Christian / Albrecht, Anna / Hülz, Martina (Hrsg.) (2020) » weiterlesen
Multilokale Lebensführungen und räumliche Entwicklungen – ein Kompendium
Danielzyk, Rainer / Dittrich-Wesbuer, Andrea / Hilti, Nicola / Tippel, Cornelia (Hrsg.) (2020) » weiterlesen
Entwicklung ländlicher Räume: Dritter Bericht der Bundesregierung
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) (2020) » weiterlesen
Kleinere Städte und Gemeinden – Überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) (2020) » weiterlesen
Verfügungsfonds in kleineren Städten und Gemeinden: Eine Arbeitshilfe
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) (Hrsg.) (2020) » weiterlesen
MORO Praxis: Netzwerk Daseinsvorsorge
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) (Hrsg.) (2020) » weiterlesen
Coworking im ländlichen Raum
Bertelsmann-Stiftung (Hrsg.) (2020) » weiterlesen
Webinarreihe "Lernorte für morGEN"
Die Internetplattform für nachhaltige Bildung aus Orten und Dörfern des Wandels ("Lernorte für morGEN") startet eine Live-Online-Woche, in der 16 Referent*innen ihre Ökodörfer und Siedlungen im Wandelprozess vorstellen.
15.03.2021 bis 22.03.2021 | Online
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DGD Jahrestagung 2021
Welche Herausforderungen bringt die Corona-Pandemie aus demografischer Perspektive mit sich? Mit diesem Schwerpunktthema beschäftigt sich die diesjährige DGD-Jahrestagung.
18.03.2021 | Online
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tf-Symposium 2021: Vom Experiment in den Mainstream
Das tf-Symposium März 2021 widmet sich der Kernfrage: Wie lassen sich Experimentierräume mit Akteur*innen so aufbauen, dass es gelingt, Entwicklungsprozesse in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung zu befördern?
18.03.2021 | Online
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Städte neu denken
Wie können in unseren Städten eine hohe Lebensqualität und ein gutes Leben für alle geschaffen werden? Expert*innen diskutieren gemeinsam, wie die Stadt von morgen zukunftsfähig gestaltet werden kann.
19.03.2021 | Online
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9. Berliner Demografie-Forum
Die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer erreichen in den nächsten Jahrzehnten das Ruhestandsalter. Welche Herausforderungen sich im Arbeitsmarkt, bei der Rente, dem Gesundheitssystem und der Pflege ergeben, aber auch welche Chancen z.B. in Bezug auf freiwilliges Engagement damit entstehen, sind Themen des Forums.
22.03.2021 | Online
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Frühlingsseminar Netzwerk Lebendige Quartiere
Wie funktioniert Quartierarbeit auf Distanz? Das Seminar widmet sich der aktuellen Veränderung von Nachbarschaftshilfe und Quartierarbeit sowie den langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das intergenerationelle Verhältnis.
30.03.2021 | Online
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Zivilgesellschaft & Amt: Gemeinsam stark vor Ort
Die Veranstaltungsreihe der Heinrich-Böll-Stiftung richtet den Blick auf das gute Zusammenspiel von Politik, Amt und Initiativen, um die Zivilgesellschaft langfristig vor Ort zu stärken.
28.04., 2.06. und 6.10.2021 | Online
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Deutscher Demografie Preis 2021
Der Deutsche Demografie Preis wird 2021 zum zweiten Mal verliehen. Der Preis zeichnet Menschen und Organisationen aus, die Demografie vorausdenken und so die Zukunft aktiv gestalten.
10.06.2021 | Online
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Save the date: "Leben in zukunftsfähigen Dörfern II"
Merken Sie sich den Termin der Abschlusskonferenz des Projekts "Leben in zukunftsfähigen Dörfern" bereits vor. Geplant ist ein Live-Event in der ufaFabrik in Berlin.
28.06.2021 | Berlin
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Save the date: Dresdner Flächennutzungssymposium 2021
Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) lädt ein, sich zu aktuellen Entwicklungen der Flächenpolitik, des Flächenmanagements und einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu informieren und mit ausgewiesenen Expert*innen zu diskutieren.
28.06.2021 bis 29.06.2021 | Dresden, Online
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Save the date: Stadt-Land-Plus Statuskonferenz 2021
Die Stadt-Land-Plus Statuskonferenz findet zum vierten Mal statt. Diesmal unter dem Titel "Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse fördern – Attraktive Regionen gestalten". Merken Sie sich den Termin bereits vor!
14.09.2021 bis 15.09.2021 | Online
» weiterlesen


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Dieser Newsletter wird im Rahmen der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ"
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung herausgegeben.

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