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Newsletter Kommunen innovativ

Newsletter Kommunen innovativ
Neue Forschungsprojekte für Regionen im demografischen Wandel
Ausgabe 03/2019

"Neue Wege zu zukunftsfähigen Kommunen" – was seit Start der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" als Leitmotiv alle 30 Vorhaben in ihren Teams aus Wissenschaft und kommunaler Praxis verband, war nun auch offizieller Titel der diesjährigen "Kommunen innovativ"-Fachkonferenz in Halle an der Saale. Nach drei Jahren intensiver Arbeit, in denen innovative Ansätze der Stadtentwicklung im Zeichen des demografischen Wandels entworfen und erprobt wurden, konnten die Ergebnisse mit den knapp 200 Teilnehmenden der Fachkonferenz gemeinsam intensiv diskutiert werden. Weitere Informationen und die umfangreiche Dokumentation der Fachkonferenz finden Sie in diesem Newsletter.

Die spannenden Ergebnisse der interdisziplinären Teams werden in diesem und im nächsten Jahr auch auf weiteren Veranstaltungen zur Diskussion gestellt. Eine erste Gelegenheit bot die Teilnahme des wissenschaftlichen Begleitvorhabens "KomKomIn" an der Veranstaltung zum Zweiten Engagementbericht der Bundesregierung "3. Brennpunkt Engagement: Bürgerschaftliches Engagement und kommunale Daseinsvorsorge" am 17. Oktober 2019 in Berlin. Im Januar 2020 werden dann auf dem 13. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung in Berlin ausgewählte Kooperations- und Finanzierungsmodelle vorgestellt.

In diesem Sinne berichtet Prof. Dr. Peter Schmuck aus dem Projekt "TransformBar“ in der Rubrik "Im Gespräch", wie neue Wege der kommunalen Nachhaltigkeitstransformationen wirkungsvoll vermittelt und weitergetragen werden können. Was er mit "Funkenflüge" meint und wie diese befördert werden können, lesen Sie in dieser Newsletter-Ausgabe.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

» Neuigkeiten aus dem Netzwerk „Kommunen innovativ“

» Aktuelles aus Forschung und Praxis

» Neuigkeiten aus dem wissenschaftlichen Begleitvorhaben KomKomIn

» Im Gespräch: Prof. Dr. Peter Schmuck ("TransformBar")

» Publikationen

» Termine

"KOMOBIL 2035": Tagung: Mobilität organisieren auf dem Land: Wir kümmern uns drum

Im Rahmen des Verbundvorhabens "KOMOBIL2035" findet am 11. Dezember 2019 die Tagung "Mobilität organisieren auf dem Land" in Stuttgart statt. Die Tagung bietet Gelegenheit zum Austausch über Aufgaben, Stärken und Perspektiven von "Kümmer*innen" im Bereich alternativer Mobilitätslösungen in ländlichen Regionen. » weiterlesen
"KOMET": In der Region, aus der Region, für die Region

Über 30 Akteure zogen am 5. September 2019 im Gemeindezentrum Neustadt am Rennsteig Resümee zur KOMET-Projektlaufzeit. Die Impulsbeiträge der AG-Leiter zeigten die Vielfalt der Aktivitäten und Projekte, die durch und mit den verschiedensten Partnern initiiert wurden. Die Bauhaus-Universität Weimar reflektierte die Projektergebnisse aus Sicht der Wissenschaft.
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"CoProGrün": Lecker im Grünzug - im WDR

Einige Ergebnisse aus dem Projekt "CoProGrün" wurden Teil der WDR-Sendung "Lecker an Bord". In "CoProGrün" sind elf Projekte entstanden, in denen Landwirte und Bürger aktiv an der Erhaltung und Gestaltung der grünen Infrastruktur für das Ruhrgebiet mitwirken. Im WDR-Beitrag wurden ein Bauernhof mit einem neuen Betriebskonzept und ein neu geschaffener Selbsterntegarten, in dem Bürger aus der Stadt Waltrop im Grünzug Gemüse anbauen können, vorgestellt. » weiterlesen
"TempALand": Ein Werkzeugkasten zum Umgang mit Multilokalität

Mit welchen Strategien und Maßnahmen können kommunale Vertreter*innen auf Multilokalität reagieren? Antworten hierauf liefert der Werkzeugkasten des Verbundvorhabens "TempALand". Der Werkzeugkasten ist ein Wissensspeicher, der verschiedene Methoden enthält, mit denen multilokale Lebensweisen erhoben werden können sowie strategische Ansätze und konkrete Projektideen zum Umgang mit Multilokalität aufzeigt. Zu den Themen des Werkzeugkastens gehören die Handlungsfelder Wohnen, Infrastruktur, Unternehmen und Bürgerschaftliches Engagement. » weiterlesen
"LebensWert": Kooperationen zwischen Kommunen sichern Lebensqualität im ländlichen Raum

Die Verbundpartner ISOE und Difu haben den Leitfaden "Lebensqualität und Daseinsvorsorge durch interkommunale Kooperation" veröffentlicht. Dieser bietet Hilfestellung bei einer verstärkten Zusammenarbeit von Kommunen, die Infrastruktur und Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen sichern wollen. Er zeigt u.a. auf, wie verstärkte Kooperation zu einem nachhaltigen regionalen Management der Daseinsvorsorge führt. » weiterlesen
"WEBWiKo": Erste Werkzeuge im Einsatz

Im Projekt "WEBWiKo" läuft seit Januar 2019 die Implementierungsphase der neuen Werkzeuge zur Darstellung und Analyse von Bevölkerungsbestands- und Prognosedaten. Nun stehen die Werkzeuge MUSTANG und das Demografie-Dashboard für die prototypische Benutzung in den Kommunen zur Verfügung und ermöglichen Analysen, Prognosen und Wirkungsszenarien über Verwaltungsgrenzen hinweg. Die dafür entwickelte Dateninfrastruktur und darauf aufbauende Werkzeuge werden nun zusammen mit den Praxispartnern erprobt und optimiert. Erste Ergebnisse wurden bereits vorgestellt.
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"Kleinstadt_gestalten": Eigeninitiative als Schlüssel zu einer lebenswerteren Stadt

Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem dreijährigen Projektverlauf wurden im "Logbuch Kleinstadt gestalten" aufbereitet. Das Logbuch ist als Mischung aus Erfahrungsbericht und Szenario zu verstehen und kann anderen Kleinstädten, die ähnlichen Herausforderungen gegenüberstehen, als Orientierung dienen. Es zeigt Wege und Instrumente, um mit freiwillig Engagierten die eigene Stadt zu gestalten. » weiterlesen
"CoProGrün": Machbarkeitsstudien veröffentlicht

Im März 2018 fand im Verbundvorhaben eine Projektbörse statt. Anschließend erarbeiteten die CoProGrün-Partner mit verschiedenen Akteuren Machbarkeitsstudien zur Umsetzung von Co-Produktionsprojekten im Grünzug "Östliches Emschertal". In zehn Machbarkeitsstudien werden vielfältige Fragen zu Finanzierung, Organisation und Management von gemeinsamen Aktivitäten zum Erhalt stadtnahen Grünraums behandelt. » weiterlesen
"TempALand": Aktuelles aus dem Forschungs- und Praxisprozess

Die Projektpartner*innen geben Einblick in aktuelle Arbeitsschritte und Erkenntnisse rund um das Thema Multilokalität. Mittlerweile konnte der Dialog zur Wohnungsmarktentwicklung erfolgreich abgeschlossen, erste Projektergebnisse in einem Planspiel überprüft und das Online-Tool "PendlALand" nach einer Testphase der Öffentlichkeit vorgestellt werden.» weiterlesen
BBSR-Forschungsergebnisse "Strategien zur Sicherung lebendiger und nutzungsgemischter Standorte"

Im Februar 2018 ist das BBSR-Forschungsprojekt „Innenentwicklung in kleineren Städten und Gemeinden – Strategien zur Sicherung lebendiger und nutzungsgemischter Wohn- und Versorgungsstandorte“ gestartet. Im Zentrum des Projekts steht die Frage, mit welchen Strategien sich die Innenentwicklung in schrumpfenden und sich stabilisierenden Kleinstädten gezielt stärken lässt. In einem Baustein wurden zehn Fallbeispiele aus dem Programm "Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke" dahingehend untersucht, welche Herausforderungen im Umgang mit Instrumenten und Verfahren der Innenentwicklung vorliegen. » weiterlesen
Studie "Die Zukunft der Regionen in Deutschland – Zwischen Vielfalt und Gleichwertigkeit"

In der Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft werden die Grundlagen der Regionalpolitik beleuchtet und die Entwicklung der Regionen im Bundesgebiet untersucht. Die Themen Finanzierung und bürgerschaftliches Engagement werden als wichtige Stellschrauben einer regionalen Entwicklung betont. Im Ergebnis wird die Schere einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung in Deutschland aufgezeigt: In 19 von insgesamt 96 Gebieten besteht ein akuter Handlungsbedarf. » weiterlesen
Studie "Urbane Dörfer – Wie digitales Arbeiten Städter aufs Land bringen kann"

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und der Verein Neuland21 haben die Studie veröffentlicht, die untersucht, wie sich innovative Wohn- und Arbeitsprojekte und neue Formen digitaler Arbeit mit dem Landleben verbinden lassen. Es stellt sich die Frage: Kann so dem Trend der Abwanderung aus ländlichen Gebieten fern der Großstädte entgegengewirkt werden? » weiterlesen
Kommissions-Ergebnisse: "Unser Plan für Deutschland – Gleichwertige Lebensverhältnisse überall"

Die Bundesregierung setzte 2018 die Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ ein, um die gerechte Verteilung von Ressourcen und Möglichkeiten für alle in Deutschland lebenden Menschen zu untersuchen und Vorschläge zur Stärkung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Bundesgebiet zu machen. Im Bundeskabinett wurden 12 konkrete Maßnahmen beschlossen, um den zunehmenden Disparitäten in Deutschland entgegenzuwirken.
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Call for Sessions – URP2020-Konferenz: "Sustainable And Resilient Urban-Rural Partnerships"

Die internationale Konferenz URP2020 findet am 25. bis 27. November 2020 in Leipzig statt und bietet ein Forum für die gemeinsame Entwicklung von Ideen zur Bewältigung der Herausforderungen einer nachhaltigen und widerstandsfähigen regionalen Entwicklung. Über den Call for Sessions können interessierte Personen bis zum 17. Januar 2020 Ideen für Beiträge im Rahmen der Konferenz einreichen. » weiterlesen
Fachkonferenz 2019 in Halle (Saale)

Knapp 200 Teilnehmende trafen sich am 11. und 12. September 2019 im Volkspark in Halle (Saale) zur dritten "Kommunen innovativ"-Fachkonferenz. Ziel der Veranstaltung war es, nach drei Jahren Förderlaufzeit die Projektergebnisse in Richtung von Multiplikator*innen und interessierten Kommunen zu kommunizieren und den Austausch zwischen Vertreter*innen der Fördermaßnahme und externen Teilnehmer*innen anzuregen. Übereinstimmend zeigte sich, dass Zukunftsfähigkeit in den Kommunen nur gemeinsam von den kommunalen Akteuren und mit den Bürger*innen erreicht werden kann. Dies erfordert neben Impulsen der Wissenschaft nicht nur Mut zu Experimenten und neuen Prozessen, sondern auch den Aufbau verbindlicher und dauerhafter Formen der Zusammenarbeit. » weiterlesen
Jetzt online: Dokumentation der "Kommunen innovativ" Fachkonferenz 2019

Die "Kommunen innovativ"-Fachkonferenz versammelte drei inhaltliche Themenschwerpunkte - das "Neue Miteinander" in Beteiligungsprozessen, die "Neuen Strukturen" bei der kooperativen Organisation und Finanzierung von Angeboten der Daseinsvorsorge sowie das "Neue Wissen" als Entscheidungsgrundlage für die Planung in unterschiedlichen Formaten – unter einem Dach. Die Ergebnisse aus den Diskussionen und die Präsentationen sind in einer umfangreichen Dokumentation zusammengestellt. Die Dokumentation steht jetzt online zur Verfügung. » weiterlesen
Roundtable-Diskussion "Bürgerschaftliches Engagement und kommunale Daseinsvorsorge"

Am 17. Oktober 2019 veranstaltete das Zentrum für Zivilgesellschaftliche Entwicklung Freiburg (zze) in Kooperation mit dem Deutschen Landkreistag eine Roundtable-Diskussion "Bürgerschaftliches Engagement und kommunale Daseinsvorsorge" zum Zweiten Engagementbericht der Bundesregierung. Das wissenschaftliche Begleitvorhaben „KomKomIn“ nahm an der Diskussionsrunde teil und konnte Erkenntnisse aus der Fördermaßnahme in die Diskussion einbringen.
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Im „Kommunen innovativ“-Vorhaben Projekt "TransformBar" wurde zusammen mit engagierten Bürger*innen erprobt, mit welchen partizipativen Maßnahmen kultureller und sozialer Mehrwert in den Kommunen entstehen kann. Das Ziel: die kommunale Nachhaltigkeitstransformation voranzubringen.
Hierfür kooperierten Wissenschaftler*innen aus Göttingen, Stuttgart und Berlin mit Praxispartnern aus den Modellkommunen Treuenbrietzen (Brandenburg) und Münsingen (Baden-Württemberg). Im Zeitraum von 2016 bis 2019 wurden Prozesse angestoßen, die die beteiligten Kommunen in die Lage versetzten, ein von Verwaltung, Politik und Bürger*innen geteiltes Verständnis von Bürgerbeteiligung zu entwickeln, Methoden der Beteiligung zu erproben und zukünftig eigenständig nachhaltigkeitsorientierte Prozesse zu gestalten.

Wie auch andere Gemeinden es schaffen können, in dieser Form gemeinschaftlich beispielsweise die Aspekte einer ökologischen Kreislaufwirtschaft, soziale Fairness und Bildung zusammenzubringen, wollen wir in unserer Rubrik "Im Gespräch: …" von Prof. Dr. Peter Schmuck wissen. Er ist Wissenschaftler an der Georg-August-Universität Göttingen im Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE). Das IZNE bearbeitete im Verbundvorhaben die Good Practice-Analyse und war federführend bei der Konzeption der Online-Plattform für den Ergebnistransfer www.zukunftskommunen.de.

Herr Schmuck, das Verbundvorhaben "TransformBar" endete im Mai 2019. Woran arbeiteten Sie und die Projektpartner*innen und wie werden die zentralen Erkenntnisse aus "TransformBar" in die Öffentlichkeit gebracht?

Gemeinsam mit den Kleinstädten Treuenbrietzen und Münsingen haben wir Verfahren der Bürgerbeteiligung bei der Nachhaltigkeitstransformation erprobt. Es gelang uns, über verschiedene Veranstaltungsformate – wie einen Marktplatz der Ideen oder ein internationales Jugendcamp – Vorhaben anzuschieben, die derzeit in Umsetzung sind: Ein Sozialmarkt nach dem Vorbild der antiken Agora, wo nicht nur mit regionalen Waren gehandelt, sondern Kultur und Bildung von der ansässigen Bevölkerung praktiziert wird. Und ein Schwimmbad mit Integration von Nachhaltigkeitselementen.

Die Aufgabe von uns als Wissenschaftler*innen lag darin, diese Beteiligungsprozesse zu unterstützen, zu dokumentieren und die Resultate für Interessierte aufzubereiten und zu vermitteln. Um die Prozesse in den beiden Modellkommunen zu unterstützen, wurden Erfolgsfaktoren besonders gut gelungener Vorhaben im gesamten Bundesgebiet analysiert. Pionierkommunen, welche in den Bereichen Soziales, Ökonomisches, Ökologisches und Bildung mindestens drei substantielle kommunal bedeutsame Projekte erfolgreich abgeschlossen haben, wurden als "Zukunftskommunen" ausgezeichnet und werden auf der Transferplattform www.zukunftskommunen.de vorgestellt.

Mit der Internetplattform "Zukunftskommunen" zeigen Sie gute Beispiele auf und geben auch Ihre wissenschaftlichen Ergebnisse weiter. An wen richtet sich die Plattform?

Die Plattform dient dem Zweck, interessierten Gemeinschaften aufzuzeigen, dass auch unter den gegenwärtig schwierigen globalen und bundespolitischen Rahmenbedingungen der Wandel hin zu nachhaltigen Lebensmustern auf kommunaler Ebene möglich ist. Und noch mehr: Dass dieser Umbau auch simultan in mehreren Bereichen gestartet und vollzogen werden kann, wenn mutige und kluge Menschen aus verschiedenen Gruppen in Kommunen beherzt zusammenwirken.

Viele Studien haben aufgezeigt: Persönliche Begegnung und Austausch sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für gelingende Innovationsprozesse. Die Plattform "Zukunftskommunen" macht derartige "Funkenflüge" – oder wissenschaftlicher gesagt, den Transfer von kommunalen Nachhaltigkeitstransformationen – für die Vielfalt der hier beschriebenen Innovationen möglich. Eben diesen persönlichen Austausch wollen wir mit www.zukunftskommunen.de stärken – Menschen, die sich auf den Weg zur nachhaltigen Kommune machen mit denen zusammenzubringen, die diesen Weg schon gegangen sind und den unmittelbaren Erfahrungsaustausch fördern.

Welche Inhalte erwarten die Besucher*innen der Webseite "Zukunftskommunen"?

Die Plattform beschreibt 50 Kommunen mit jeweils mindestens drei kommunalen Erfolgsprojekten. Die Projektdarstellung auf der Plattform umfasst Angaben zur Entstehungsgeschichte sowie Erfolgsfaktoren und jeweils auskunftsbereiten Ansprechpartner*innen. Die bundesweit verteilten Kommunen sind auf einer Landkarte verortet. Von jedem Ort des Landes aus kann eine der Zukunftskommunen in maximal 100 km Entfernung erreicht werden. Die Nutzer*innen der Plattform können über die Eingabe ihres Standortes erfahren, welche der Zukunftskommunen sich in der eigenen Region befinden. Insgesamt sind derzeit 167 kommunale Erfolge auf der Plattform dargestellt, welche zeigen, was alles im Rahmen der Nachhaltigkeitstransformation möglich ist. Sie regen an und machen Mut. Sie lassen sich "durchblättern" - doch interessieren sich Nutzer*innen für bestimmte Aspekte, können sie auch gezielt nach einzelnen Transformationsbereichen suchen. Die Webseite stellt Erfolge in vier Bereichen dar:
» "Bildung machen", u.a. Lehrpfade, Umwelttrainer und Umweltbildung
» "Kreislaufwirtschaft", u.a. regionale Kreisläufe, verpackungsfreie Verteilung, Natur-Baustoffe, Solarmobilität, Recycling, Bio-Landwirtschaft, nachwachsende Rohstoffe sowie Produktion von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie
» "Natürliche Vielfalt", u.a. Null-Emission, Naturschutz, Ressourcenschutz, Klimaschutz, Permakultur und Erhaltung von Biodiversität
» "Gemeinschaft", u.a. Miteinander aller Bevölkerungsgruppen, Integration und Inklusion, Generationennetzwerk, Genossenschaften, Re-Kommunalisierung von Infrastruktur, lokale Währung, Tauschen und Schenken

Darüber hinaus kann auch die freie Suche verwendet werden. Wenn Sie z.B. einmal gehört haben, dass es "Solareis-Erdspeicher" oder "E-Radlader" gibt, können Sie auf unserer Seite Fakten über Orte finden, an denen solche Dinge umgesetzt sind, etwa ein Bildungszentrum in Wiernsheim, welches über einen Solareis-Erdspeicher verfügt oder den städtischen Recyclinghof von Sankt Wendel, wo ein E- Radlader im Einsatz ist.

Weiterhin beinhaltet die Plattform Tipps, wie die Beteiligungskultur in Kommunen gezielt unterstützt werden kann. 17 sog. "Tools" werden beschrieben, welche in verschiedenen Projekt-Phasen die Beteiligung bei Planung und Umsetzung kommunaler Nachhaltigkeitsprojekte erleichtern können. Auch Leitlinien für Bürgerbeteiligung wurden erarbeitet sowie ein Beteiligungskonzept, in dem unsere Erfahrungen festgehalten sind, wie Bürger*innen, Verwaltung und Lokalpolitik gemeinsam die Zukunft vor Ort gestalten können. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Durchstöbern der Plattform "Zukunftskommunen"!

Herr Schmuck, vielen Dank für das Gespräch!

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In dieser Rubrik finden Sie sowohl aktuelle Publikationen zum Thema demografischer Wandel, nachhaltige Entwicklung und innovative kommunale Strategien, als auch Publikationen, die im Rahmen der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ erscheinen.


Deutschlandatlas: Karten zu gleichwertigen Lebensverhältnissen
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (2019) » weiterlesen
Ungleiches Deutschland – Sozioökonomischer Disparitätsbericht 2019
Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.), 2019 » weiterlesen
Urbane Dörfer – wie digitales Arbeiten Städter aufs Land bringen kann
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und Neuland21 e.V. (2019) » weiterlesen
Ländliche Entwicklung in Bayern – Evaluierung zur Innentwicklung im Oberen Werntal
Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung (Hrsg.) (2019) » weiterlesen
Teilhabeatlas Deutschland – Ungleichwertige Lebensverhältnisse und wie die Menschen sie wahrnehmen
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und Wüstenrot Stiftung (2019) » weiterlesen
Lage und Zukunft der Kleinstädte in Deutschland
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.) (2019) » weiterlesen
Innovation und Digitalisierung in den Kommunen und Landkreisen Baden-Württembergs
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (Hrsg.) (2019) » weiterlesen
Zukunft Kleinstadt – Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.) (2019) » weiterlesen
Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse – Der Beitrag von Raumordnung und Raumentwicklung
Fachtagung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung.
20.11.2019 | Berlin
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Fachwerktriennale 2019 "Neue Wege"
Die Initiativen "Bürgerfonds", "Integration und Qualifikation" sowie "Kompetenzzentrum Klimaschutz" stellen ihre Projekte vor.
25.11.2019 | Berlin
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Bundeskonferenz "Gemeinwesenarbeit in der sozialen Stadt – Entwicklungspotenziale zwischen Daseinsvorsorge, Städtebauförderung und Sozialer Arbeit"
Vorstellung und Diskussion der kürzlich veröffentlichten Studie zur Bewahrung und Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Teilhabe.
25.11.2019 | Berlin
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Bundeskongress "Mehr Quartier für alle – 20 Jahre Soziale Stadt"
Zum 20-jährigen Jubiläum des Städtebauförderungsprogramms werden die erreichten Meilensteine reflektiert und es wird ein Blick in die Zukunft geworfen.
26.11.2019 | Berlin
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Konferenz "Zukunftsstadt 2019 – klima-aktiv, innovativ, digital"
Plattform für den Transfer von Forschung und Innovationen in Maßnahmen und Konzepte für eine nachhaltige Stadtentwicklung.
02.12.2019 bis 03.12.2019 | Münster
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Abschlussveranstaltung: BMBF-Forschungsprojekt "Transformative Stadtentwicklung – Startpunkte, Bausteine und Perspektiven"
Diskussion und praxisorientierter Austausch über Erfahrungen und Bausteine einer innovativen Quartiersgestaltung.
03.12.2019 | Darmstadt
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DGD-Dezembertagung "Der demografische Wandel. Ein wichtiger Faktor für die Entwicklung regionaler Teilmärkte"
Ziel der Dezembertagung ist es, aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema, beispielhafte regionale/kommunale Lösungsansätze vorzustellen und deren Bedeutung für die Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen zu diskutieren.
05.12.2019 bis 06.12.2019 | Berlin
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12. Forum Wissenschaftskommunikation 2019
Größte Fachtagung für Wissenschaftskommunikation im deutschsprachigen Raum.
10.12.2019 bis 12.12.2019 | Essen
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"KOMOBIL 2035": Tagung: Mobilität organisieren auf dem Land: Wir kümmern uns drum
Austausch über Aufgaben und Weiterentwicklung von „Kümmerer*innen“ bzw. „Koordinator*innen“ im Bereich alternativer Mobilitätslösungen in ländlichen Regionen
11.12.2019 | Stuttgart
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"Räume neu denken – Planung in einer Welt im Wandel"
Dortmunder Konferenz Raum- und Planungsforschung 2020
17.02.2020 bis 18.02.2020 | Dortmund
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Dieser Newsletter wird im Rahmen der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ"
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung herausgegeben.

Begleitforschung KomKomIn
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Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin
Tel.: (030) 39001-189
E-Mail: komkomin@difu.de
www.kommunen-innovativ.de

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Sitz Berlin, AG Charlottenburg, HRB 114959 B
Geschäftsführer: Prof. Dr. Carsten Kühl, Dr. Busso Grabow