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Newsletter Kommunen innovativ

Newsletter Kommunen innovativ
Neue Forschungsprojekte für Kommunen und Regionen im demografischen Wandel
Ausgabe 02/2017

Im Juni 2017 veröffentlicht KomKomIn den zweiten Newsletter "Kommunen innovativ". Bis einschließlich Juli nehmen 15 neue Verbundvorhaben ihre Arbeit in der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" auf. Die neuen Verbundvorhaben befassen sich mit Monitoring- und Prognoseinstrumenten, Mobilität im ländlichen Raum, Integration von Zuwanderern und einer innovativen Quartiers- und Wohnraumentwicklung. Gelegenheit zum Kennenlernen und Austausch zwischen "alten" und "neuen" Vorhaben wird die "Kommunen innovativ"-Fachkonferenz im September 2017 in Hamburg bieten. Zwei Tage und ein vielfältiges Programm dienen dazu, thematische Schnittstellen und Synergien zu identifizieren und zu vertiefen.

Bereits im Mai und im Juni trafen sich einige Beteiligte der Verbundvorhaben, um sich im Rahmen von Querschnittsthemen-Workshops zu den Themen "Fonds in der Stadtentwicklung" und "Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit" auszutauschen. Einen kurzen Einblick in den Ablauf und die Ergebnisse der Workshops stellen wir Ihnen im Newsletter vor.

Viel Freude mit der zweiten Ausgabe des Newsletters "Kommunen innovativ".

» Neuigkeiten aus dem Netzwerk „Kommunen innovativ“

» Aktuelles aus Forschung und Praxis

» Neuigkeiten aus dem Begleitvorhaben KomKomIn

» Im Gespräch: Dr. Birgit Metz (BMBF)

» Publikationen

» Presse

» Termine

Start der neuen "Kommunen innovativ"- Verbundvorhaben

Bis Juli 2017 starteten die 15 neuen Verbundvorhaben in der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" und erproben neue Ansätze für Regionen im demografischen Wandel. Einen Überblick über die Verbundvorhaben und ihre thematischen Schwerpunkte erhalten sie auf der "Kommunen innovativ"-Webseite.
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Projekt "JuMoWestküste": Start der Praktikumsbörse

Im Fokus des Verbundvorhabens "JuMoWestküste" steht die Förderung der Jugendbeschäftigung und die Sicherung und der Gewinn von Fachkräften im ländlichen Raum. Mit der Online-Praktikumsbörse ist ein Angebot geschaffen worden, das interessierte Jugendliche über verfügbare Praktikumsplätze in der Region informiert. Die Seite ist unter folgendem Link zu erreichen www.praktikum-westküste.de
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Projekt "TempALand": Auftaktveranstaltung und Onlinebefragung

Am 28. Februar 2017 veranstaltete das Projekt "TempALand" seine offizielle Auftaktveranstaltung. Im Rahmen der Veranstaltung und mittels einer Online-Bürgerbefragung soll im Verbundvorhaben der Austausch über das Leben an mehreren Orten zwischen Verwaltung, Politik und Bewohnern angeregt werden. » weiterlesen
Projekt "Komet": Start der Bürgerwerkstätten

Das Verbundvorhaben "KOMET" organisierte im März und April acht wohnortnahe Bürgerwerkstätten. Ziel dabei war es, Themen zu identifizieren, die den Bürgerinnen und Bürgern bei der Entwicklung ihrer Kommunen wichtig sind. Auf diesem Weg werden Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Gestaltung des Projekts "KOMET" miteingebunden.
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Flyer der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" verfügbar

Der neue Flyer informiert auf sechs Seiten anschaulich und schnell über die Fördermaßnahme "Kommunen innovativ". Er stellt die Themen und Lösungsansätze der Forschungsteams aus Kommunen und Wissenschaft vor und kann kostenlos für die eigene Öffentlichkeitsarbeit heruntergeladen oder als gedruckte Version bestellt werden.
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Demografiegipfel 2017


Am 16. März 2017 fand auf Einladung von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière der Demografiegipfel "Zusammenhalt stärken - Verantwortung übernehmen" in Berlin unter Teilnahme der Bundeskanzlerin statt. Es wurde Bilanz gezogen über die bisherigen Aktivitäten der Bundesregierung und die neusten Ergebnisse zum Umgang mit dem demografischen Wandel in den vielfältigen Handlungsfeldern vorgestellt.
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MORO-Forschungsfeld "Lebendige Regionen"

Das Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) "Lebendige Regionen" fördert eine ganzheitliche Regionalentwicklung unter Berücksichtigung finanzieller Rahmenbedingungen. In der aktuell erschienenen ersten Publikation "Lebendige Regionen - aktive Regionalentwicklung als Zukunftsaufgabe" werden die Regionen, zentrale Akteure und Ziele des Modellvorhabens vorgestellt. » weiterlesen
"Kommunen innovativ"-Workshop: Fonds für die Stadtentwicklung

Am 29. Mai 2017 diskutierten 20 Teilnehmer der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" in einem Workshop über Fonds als neue Finanzierungsinstrumente für Kommunen im demografischen Wandel. Dabei befassten sie sich mit (revolvierenden) Stadtentwicklungsfonds und Verfügungsfonds und tauschten sich über Möglichkeiten und Hemmnisse der Modelle aus. » weiterlesen
"Kommunen innovativ"-Workshop: Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Interessierte Projektvertreter der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" diskutierten am 14. Juni 2017 in Brauschweig über ihre Erfahrungen im Themenfeld Öffentlichkeitsarbeit. Im Zentrum des Workshops stand der Austausch über Erfahrungen im Bereich der Zielgruppenansprache, Erfolgsfaktoren in der Kommunikation und gute Beispiele zu Instrumenten der Öffentlichkeitsarbeit. » weiterlesen
Kreativ werden beim "Kommunen innovativ"- Fotowettbewerb

Der Fotowettbewerb soll die Akteure in der Fördermaßnahme zu einer kreativen Auseinandersetzung mit den Zielsetzungen und Aufgaben in den einzelnen Verbundvorhaben anregen. Die eingereichten Fotobeiträge werden langfristig in die Kommunikation der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" eingebunden. Kreative und aussagekräftige Fotos - auf denen die zur Verfügung gestellten "Kommunen innovativ"-T-Shirts gut sichtbar sind - können noch bis zum 30.06.2017 beim Begleitvorhaben KomKomIn unter der Adresse komkomin@difu.de eingereicht werden.
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Fachkonferenz "Kommunen innovativ" im September 2017

Am 19. und 20. September 2017 findet die Fachkonferenz "Kommunen innovativ" in Hamburg statt. Im Laufe der zweitägigen Veranstaltung bietet sich den teilnehmenden Projektpartnern ein vielfältiger Rahmen, um mit anderen "Kommunen innovativ"-Verbünden in einen intensiven Austausch zu treten und die Vernetzung zu stärken.
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Mit der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" verfolgt das BMBF das Ziel, die Rolle der Kommunen als Initiatoren, Partner und Adressaten von Forschung, Entwicklung und Innovation für eine nachhaltige, demografiefeste Entwicklung der Regionen in Deutschland zu stärken. Dr. Birgit Metz ist im Referat "Ressourcen und Nachhaltigkeit" des BMBF für den Bereich "Ressource Land" zuständig.
Frau Dr. Metz, wie ordnet sich die Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" in die Aktivitäten des Bundesforschungsministeriums ein?
Für die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung, die ökologische, ökonomische und soziale Aspekte berücksichtigen muss, brauchen wir Forschung, um über Optionen für verschiedene Entwicklungsrichtungen zu verfügen. Deshalb fördert das BMBF mit seinem Rahmenprogramm "Forschung für Nachhaltige Entwicklung" (FONA) anwendungsorientierte Forschung.
Im Bereich der "Ressource Land" kommen die vielfältigen Anforderungen an die Landnutzung zusammen. Ziel ist es, integrative Handlungsstrategien für ein nachhaltiges Landmanagement und den verantwortungsvollen Umgang mit Land- und Flächenressourcen zu schaffen. Es geht dabei auch darum, das Land als Ressource für künftige Generationen zu schützen. Die in diesem Bereich angesiedelte Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" legt hierbei einen Fokus auf die Rolle der Kommunen für eine nachhaltige Entwicklung. Sie lässt zukunftsfähige Lösungen für die FONA-Leitinitiative "Zukunftsstadt" erwarten.

Welche Bedeutung kommt den Kommunen in der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" zu?
Die Kommunen haben eine entscheidende Rolle auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung. Sie gestalten Ansätze, wie mit Bevölkerungsrückgang und -wachstum umgegangen wird, wie soziale und technische Infrastrukturen angepasst werden und wie der Umbau zu nachhaltigen und demografieangepassten Siedlungsstrukturen gelingen kann. Kommunale Entscheidungen prägen maßgeblich die Entwicklung der Städte und Gemeinden in Deutschland. Dies macht die Kommunen und kommunalen Einrichtungen zu wichtigen Akteuren der Nachhaltigkeitsforschung.

Darüber hinaus wird die Kooperation zwischen kommunalen, wissenschaftlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren in der Fördermaßnahme betont. Welchen Hintergrund hat diese kooperative Forschung?
Durch die Zusammenarbeit von Kommunen mit Wissenschaft, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen werden neue Impulse für die Zukunft der Regionen in Deutschland gesetzt. Dabei ist ein wichtiger Bestandteil von "Kommunen innovativ", dass diese neuen Lösungsansätze in den Kommunen umsetzbar, langfristig tragfähig und auch auf andere Kommunen übertragbar sind. Umsetzung entscheidet sich letztlich auf der Akteursebene. Daher verfolgt "Kommunen innovativ" den Ansatz, alle relevanten Praxisakteure und Entscheidungsträger in den Forschungsprozess einzubeziehen. So werden die Vorhaben und damit auch ihre Ergebnisse von Anfang an in den Kommunen verankert.

In diesem Jahr sind 15 weitere Verbundvorhaben zu den Vorhaben des ersten Stichtages hinzugekommen. Welche bisherigen Erfahrungen und Einblicke sind wertvoll für die neuen Verbundprojekte?
Ein erster Meilenstein der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" war die Auftaktveranstaltung im November 2016 in Berlin. Die Veranstaltung bot den damals bereits geförderten 15 Verbundvorhaben einen Einblick in die thematischen Schwerpunkte der gesamten Fördermaßnahme und eine gute Gelegenheit für den Austausch untereinander. Es wurden Fokus- und Querschnittsthemen identifiziert. Um die Vernetzung weiter zu stärken, bringt die Fachkonferenz im September 2017 jetzt alle 30 Verbundvorhaben zusammen. Dabei können die Fokus- und Querschnittsthemen nun in gemeinsamen Workshops bearbeitet und ggf. auch neue Schwerpunkte gesetzt werden.

Was möchten Sie den engagierten Verbundprojekten von "Kommunen innovativ" für die kommenden drei Jahre mit auf den Weg geben?
Unter dem Dach "Kommunen innovativ" sind nun 30 Forschungsvorhaben zusammengekommen, die sich in den verschiedenen Regionen Deutschlands mit den Auswirkungen des demografischen Wandels befassen. Die Vielfalt der Vorhaben zeigt, welche unterschiedlichen Ansätze hierfür bestehen - es geht um die Bereitstellung von Infrastrukturen, innovative Innenentwicklung und neue Beteiligungs- und Kooperationsformate. Verbindende Elemente vieler Projekte sind dabei Themen wie bürgerschaftliches Engagement oder Modelle zur Finanzierung der künftigen Entwicklung. Parallel zu der Arbeit in den jeweiligen Verbundprojekten sehe ich eine große Chance für alle Beteiligten darin, untereinander, aber auch mit anderen Vertretern der kommunalen Praxis durch die Diskussion und Bearbeitung übergreifender Fragestellungen die Umsetzung und Verbreitung Ihrer Lösungsansätze zu befördern.
Für die nächsten drei Jahre wünsche ich allen Projektteilnehmern eine erfolgreiche Zusammenarbeit!
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In dieser Rubrik finden Sie sowohl aktuelle Publikationen zum Thema demografischer Wandel, nachhaltige Entwicklung und innovative kommunale Strategien, als auch Publikationen, die im Rahmen der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ erscheinen.

Regionale Daseinsvorsorge in Europa - Beispiele aus ländlichen Regionen
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) (2015)
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Generationenpolitik in Kommunen. Gestaltungsansätze in einer älter werdenden Gesellschaft.
Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) (2017)
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Von Kirchtürmen und Netzwerken. Wie engagierte Bürger das Emsland voranbringen.
Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung (2017)
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Wirtschaftliche Auswirkungen von guter Erreichbarkeit und schnellem Internet
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) (2017)
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Die Weisheit der Vielen - Bürgerbeteiligung im digitalen Zeitalter
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) (2017)
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Daseinsvorsorge und gleichwertige Lebensverhältnisse neu denken
Positionspapier der ARL (2016)
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In der Rubrik „Presse“ finden Sie eine Zusammenstellung aktueller und bundesweiter Pressemeldungen zur Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ und den einzelnen Verbundprojekten.

Das hat etwas mit mir zu tun
Kreis Anzeiger, 18. Mai 2017 » weiterlesen
» Projekt: Ortsinnenentwicklung
Die Frage lautet: Wat Nu?
Jeversches Wochenblatt, 27. März 2017 » weiterlesen
» Projekt: Wat Nu?
Demografie-Café mit Minister Lies im Friesland-Stern
Wilhelmshavener Zeitung, 24. März 2017 » weiterlesen
» Projekt: Wat Nu?
Mit Bürgern und "TransformBar"
Alb Bote, Südwest Presse, 21. März 2017 » weiterlesen
» Projekt: TransformBar
Ideen für die Stadt der Zukunft gesucht
Focus online, 15. März 2017 » weiterlesen
» Projekt: KoSI-Lab
Leben an mehreren Orten? Forschungsprojekt im Landkreis Diepholz soll Fragen klären
Diepholzer Kreisblatt, 1. März 2017 » weiterlesen
» Projekt: TempALand
Demografischer Wandel in der Kommune
5. Fachtag Demografie - Generationenpolitik "Solidarität zwischen Alt und Jung"
03.07.2017 | Bad Boll
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Demografiekongress 2017
Themen: Wohnen / Arbeitswelt / Medizin / Kommunale Gestaltung
31.08.2017 bis 01.09.2017 | Berlin
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Fachkonferenz "Kommunen innovativ"
Vernetzung und Austausch für die Projekte der Fördermaßnahme
19.09.2017 bis 20.09.2017 | Hamburg
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Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie
22.09.2017 bis 24.09.2017 | Loccum
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Forum: Gesellschaft selber machen
Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort.
29.11.2017 | Berlin
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Dieser Newsletter wird im Rahmen der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ"
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung herausgegeben.

Begleitforschung KomKomIn
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin
Tel.: (030) 39001-189
E-Mail: komkomin@difu.de
www.kommunen-innovativ.de

Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Sitz Berlin, AG Charlottenburg, HRB 114959 B
Geschäftsführer: Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden, Dr. Busso Grabow